Заключний гала-концерт українських оперних зірок

У програмі концерту 29 листопада пролунають українські народні пісні, а також арії з опер найвидатніших українських композиторів другої половини 19-20 століття: М. Лисенка, А. Кос-Анатольського, Ю. Мейтуса, І. Кушплера, С. Людкевича, Г. Майбороди. Словом, твори, які не так часто можна почути у Відні.

Твори цих композиторів мають одну спільну рису – вони є синтезом західноєвропейських музичних традицій із самобутнім українським фольклором. Вони знаходять вираження в особливих мелодійних оборотах і гармонійному колориті, що підкреслюють милозвучність і виразність української мови. 29 листопада матимете можливість відчути самобутність української музики у виконанні відомих українських виконавців – Ольги Безсмертної (сопрано), Зоряни Кушплер (меццо-сопрано), Дмитра Кузьміна (тенор), Миколи Губчука (барітон) та Дмитра Клименка (фортепіано).


Ольга Безсмертна-minOLGA BEZSMERTNA
absolvierte ihr Studium an der Kiev National Academy of Music in der Ukraine im Jahr 2010. Sie war unter den Finalisten des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs in Wien 2010 und 2011. Beim Debut Gesangswettbewerb 2008 in Deutschland wurde sie sowohl mit dem Ersten Preis, als auch mit dem Publikums- und dem Puccini- Preis ausgezeichnet. 2007 war sie beim Oper Oder-Spree Festival engagiert. Im Jahr 2006 erhielt sie eine Auszeichnung beim Internationalen Rimsky-Korsakow-Gesangswettbewerb in St. Petersburg. Die Sopranistin erhielt weiters den 1. Preis des Internationalen Gesangswettbewerbs der Bertelsmann Stiftung. Im Sommer 2011 war sie Teilnehmerin des Young Singers Projects der Salzburger Festspiele. Ihr Repertoire umfasst u. a. Contessa d’Almaviva, Pamina, Donna Elvira, Fiordiligi, Micaëla, Marguerite, Nedda, Marfa (Die Zarenbraut), Tatjana. Sie ist Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, an der sie 2012 debütierte und u.a. Dame (Cardillac), Pamina, 3. Norn, Contessa d’Almaviva und Rosalinde sang. Aktuelle Auftritte umfassen ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin und bei den Salzburger Festspielen.

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: u.a. Dame, Freia (Rheingold), Donna Elvira, Contessa d‘Almaviva.

Зоряна Кушплер-minZORYANA KUSHPLER ist im ukrainischen Lviv (Lemberg) geboren. Mit fünf Jahren lernte sie bei ihrer Mutter Klavier, wechselte aber später zur Violine. Ab 1993 studierte sie in der Klasse ihres Vaters an der Musik Hochschule in Lviv Gesang. 1998 wechselte sie an die Musikhochschule Hamburg.

Auftritte führten sie unter anderem nach Zürich, Genf, Venedig, Mailand, Florenz, Hamburg, Berlin, London und nach Bern, wo sie in 2004 -2006 Ensemblemitglied des Stadttheaters war. Sie gestaltete dort u. a. Rollen wie Sesto (Giulio Cesare) oder Preziosilla (Forza del destino). Sie sang Adelaide (Arabella) an der Oper Graz und Carmen, Giulietta (Contes d’Hoffmann), Maddalena (Rigoletto) und Prinz Orlofsky an der Volksoper.

An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2007 als Adelaide. Sie war hier weiters unter anderem als Polina und Daphnis (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin), Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Fenena (Nabucco), Suzuki (Madama Butterfly), Ulrica (Un ballo in maschera), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) und Preziosilla (La forza del destino) zu erleben.

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/ 2015: u. a. Die Frau Försterin, Marcellina, Sonjetka (Lady Macbeth von Mzensk).

Дмитро Кузьмін-minDMYTRO KUZMIN wurde 1977 geboren. 2005 absolvierte er Nationale Tschaikowsky Musikakademie in Kiew. Er sang an den Opernhäusern in Tatarstan, Aserbaidschan, Weißrussland, Russland, Polen, Estland, Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Holland und Japan.

Die Rollen von Dmytro umfassen Nemorino in “L’elisir d’amore” von Donizetti, Alfred in “Traviata”, Makduff in „Makbeth“, sowie Herzog von Mantua in „Rigoletto“ von Verdi, Faust in “Faust” von Gounod, Pang in “Turandot” von Puccini, Vodemon in “Iolanta” Lenski in “Eugen Onegin” und Andrey in “Mazepa” von Tschaikowsky, Lykov in “Zarenbraut”  und Gvidon in “Das Märchen vom Zar Saltan” von Rimsky-Korsakow, Grigoriy in „Boris Godunov“ von Mussorgsky und Zigeuner in “Aleko” von Rachmaninow. Außerdem sang er die bekanntesten Requien und Oratorien – die 9. Symphonie von Beethoven,  “Kriegs Requiem” von B. Britten, “Requiem” von D. Verdi, W.A. Mozart, A. Schnittke, “Messiah” von G.Gendel und „Die Glocken“  von S. Rachmaninow.

Микола Губчук-minMYKOLA  HUBCHUK wurde 1980 geboren. Nach dem Studium am Musikkollege Kolomyja besuchte er Nationale Musikakademie Lwiw. 2005 wurde Mykola als Solist der Nationalen Oper in Kiew engagiert. Er sang an den Opern- und Musikhäusern der Ukraine, Deutschlands, Niederlande, Polens, Belgiens, Österreichs, Luxemburgs und Frankreichs, gastierte an Musikfestivals der jungen Künstler in Kiew (Ukraine) und Krakau (Polen). Als Solist tritt Mykola regelmäßig mit den  Solodarbietungen in den Philharmonien von Lwiw, Chmelnyckyj und Iwano-Frankiwsk (Ukraine) auf.

In Kiew sang er Yeletskiy in der „Pique Dame” und Oniegin  in „Eugen Oniegin” von Tschaikowsky, Schaunard in „La Boheme” und Sharpless in „Madame Butterfly” von Puccini, Belcore in „L’elisir d’Amore” von Donicetti, Morales in „Carmen” von Bizet, Marullo in „Rigoletto” und  Silvabo in „Un Ballo in Maschera” von Verdi, Silvio in “Pagliacci” von Leoncavallo.

Дмитро Клименко-minDMITRI KLIMENKO wurde 1987 in Donezk, Ukraine geboren. 2009 beendete er sein Masterstudium an der Prokofjew Musikakademie Donezk. Anschließend studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und in der Ecole Normale de Musique de Parisi. Er ist Preisträger des IV. Rachmaninov Wettbewerbs für junge Pianisten in Tambov (Russland), sowie vieler anderen Wettbewerbe in Italien, der Ukraine und Wien. Dmitri trat mit zahlreichen Soloprogrammen in vielen Städten der Ukraine, sowie in Russland, Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und Norwegen auf. In den letzten Jahren konzertierte er im Wiener Musikverein, dem Wiener Konzerthaus, spielte bei der Eröffnung des Festivals „Korneuburger Musiksommer“, beim Chopin-Festival in der Kartause Gaming, sowie beim Festival „Mardis d´Animato“ in Paris.

Автор: Юлія Островерхова

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